Das Bundesmeldegesetz-Monteurzimmer

Man hat sich entschieden umzuziehen. Man wechselt die Wohnung oder sogar den Wohnort, dann muss man es immer den Behörden Bescheid geben. Das gilt nicht nur für Personen die sich  dauerhaft eine neue Bleibe suchen, sondern auch für die die für einen bestimmten Zeitraum (mindestens 2 Monate) sich an einem anderen Ort aufhalten. Denn es ist für Jeden Pflicht sich dort wo man sich für einen gewissen Zeitraum sich aufhält, sich auch dort zu registrieren. Das bedeutet viel Aufwand und Zeit. Doch Ratsam ist es sich daran zu halten. Laut Bundesmeldegesetz drohen hohe Bußgelder für das Nichtmelden an die Behörden.

Neuerung der Meldedaten

  • Die behördlich registrierte Anschrift
  • Vor- und Familienname
  • Geburtsname und -ort
  • Staatsangehörigkeit
  • Datum der An- und Abreise des Mieters

Bei größeren Familien die sich eine Wohnung für einen bestimmten Zeitraum mieten, muss lediglich sich nur der Hauptmieter registrieren. Weitere Daten wie zum Beispiel die Telefonnummer oder die E-Mail Adresse können unteranderem auch hinterlegt werden, sind aber für die Registrierung nicht relevant und erforderlich. Für ausländische Mieter ist es wichtig ihre Ausweise und Reisedokumente vorzulegen. Dabei wird die ID-nummer verglichen. Bei nicht Übereinstimmung der Nummer droht dem Reisenden einen Vermerk ins Reisevisum. Der Vermieter hat dann die Möglichkeit dem Gast die Beherbergung zu verweigern.

Meldepflicht für alle Herbergen

Eine Neuerung des Bundesmeldegesetzes ist das mittlerweile alle Unterkünfte die für einen Zeitraum Gäste beherbergen es bei den Behörden auch melden müssen. Da ist es nicht von Bedeutung ob es ein großes Hotel mit vielen Gästen ist oder ein kleines Zimmer das privat vermietet wird. Denn wer diese Formulare nicht ausfüllt und den Behörden meldet, riskiert hohe Bußgelder. Früher waren die privaten Vermieter freigestellt von dem Gesetzt und mussten den Behörden ihre Beherbergung nicht mitteilen.

Die richtige Form des Meldescheines

Früher wurden noch alle Dokumente handschriftlich ausgefüllt und für jede Partei ausgestellt. Das bedeutet 3-mal Aufwand: Für den Vermieter, den Mieter und die Behörde. Zum Schluss wurde das Dokument per Post an die zuständige Behörde geschickt. Heute wurde einiges vereinfacht. Die Behörden gehen mit der Technik mit. Der Vermieter kann alles elektronisch erstellen und den Behörden aus dem Portal zu schicken. Vorteil ist dazu, dass alle Daten im Register gespeichert sind und jeder Zugriff darauf hat. So hat jeder Vermieter die Möglichkeit zu prüfen, ob der Mieter schon im Register gespeichert ist. Dennoch ist es Pflicht die Anmeldung handschriftlich zu unterschreiben.

Gefahrenstoffe eines Berliner Monteurzimmers
Monteurzimmer-Bundesmeldegesetz

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